Let’s Talk About … devcom: Lars Vormann, Frank Sliwka und Stephan Reichart im Interview (German)

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Vom 20. bis 24. August 2017 feiert die devcom Premiere, mit der devcom developer conference, der RESPAWN, sowie devcom Master Classes, Summits und jeder Menge Keynotes. Was es damit im Detail auf sich hat, verraten die Köpfe hinter dem Event im Interview.

Im Gespräch mit Gamebusiness verraten Lars Vormann, Head of gamescom beim BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, Frank Sliwka, Organisator der devcom und Stephan Reichert, Geschäftsführer des Veranstalters Aruba Events, ihre Pläne für das neue Event-Format devcom.

Fangen wir ganz vorne an: Was genau ist die devcom, aus welchen Komponenten setzt sie sich zusammen und in welchem Zusammenhang steht sie mit der gamescom?

Lars Vormann

Lars Vormann: Die devcom ist eine strategisch wichtige Ergänzung zur gamescom, mit der wir ein neues und spannendes Angebot geschaffen haben, das sich unter anderem an Spiele-Entwickler richtet. Mit dem Wegfall der GDC Europe haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt, zusammen mit der Koelnmesse, Aruba Events und – ganz wichtig – der Community ein Event zu entwickeln, das einen neuen und viel umfassenderen Ansatz verfolgt. Unser Ziel ist es, eine hochkarätig besetzte und aus mehreren Teilen bestehende Konferenz zu entwickeln, die nicht nur mit der gamescom korrespondiert, sondern zu einem integralen Bestandteil der gamescom wächst.

Die devcom selbst besteht aus verschiedenen Elementen: der devcom developer conference, der RESPAWN, der Developer Night und Lounge sowie den Summits, Master Classes und den gamescom Keynotes, die ebenfalls unter devcom-Flagge stattfinden.

Wie steht es um die zeitliche Aufteilung der einzelnen Event-Segmente?

Frank Sliwka: Der Startschuss für die devcom fällt am Sonntagnachmittag. Die devcom developer conference und RESPAWN finden zeitgleich Sonntag und Montag (dem 20. und 21. August) statt. Für die devcom conference werden wir am Sonntag direkt Talks und den Mobile / Innovation Summit  anbieten. Der Expo-Floor wird dann aufgebaut sein, und auch Matchmaking ist möglich, zusätzlich zu diversen „social activities“. Die RESPAWN wird nachmittags direkt mit ihrem Programm anfangen und auch Late Night Talks im Programm haben, die bis 23:00 Uhr gehen. Am Montag folgt dann das weitere Programm der devcom developer conference mit inhaltlich vielfältigen Tracks zu Business, Game Design und diversen technischen Bereiche sowie dem Influencer Summit.

Wo genau auf dem Messegelände werden die Events denn untergebracht sein?

Frank Sliwka: Die devcom findet im Congress Centrum OST auf dem Kölner Messegelände statt. Wir wollen alles beisammen oder wenigstens nah beieinander haben. Die RESPAWN zieht damit auf das Gelände der Koelnmesse, wird also nicht mehr außerhalb stattfinden.

Nur für Montag – jetzt wird’s spannend – eingetragen ist die devcom developer night. Was genau hat es denn damit auf sich? Ein spezielles Bindeglied zwischen Konferenz und Teil 2 der devcom?

Stephan Reichart: Nein, nein, das ist einfach nur eine Party. Einfach, um ein wenig bei entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und Business zu betreiben. Wir wollen die Teilnehmer auf diese Weise einfach noch ein wenig am Ort halten, daher sollen diese späten Talks auch eher unterhaltenden Charakter haben. Dazu möglicherweise noch einen Getränkeausschank – das könnte ich mir durchaus vorstellen.

Frank Sliwka: Wir verfolgen kein starres Konzept, das uns keinerlei Adaptionsspielraum lässt. Das ginge auch gar nicht, allein deshalb, da wir ja ständig mit der Community und dem Advisory Board Rücksprache halten und regelmäßig Anpassungen durchführen, um am Ende auch das zu liefern, was die Community haben will und nicht komplett an deren Wünschen vorbeizuplanen. Vielmehr haben wir einen Rahmen, in dem wir uns bewegen, der uns aber die nötige Flexibilität einräumt, Änderungen vorzunehmen, sofern diese nötig sein sollten.

Nach der ersten großen Party geht es also schnurstracks über in Teil 2 der devcom, bestehend aus devcom developer lounge, summits und Master Classes sowie die Keynotes, das alles von Dienstag bis Donnerstag (22. bis 24. August).

Lars Vormann: Unser Wunsch war es, die devcom eng mit der gamescom zu verzahnen. Zu diesem Zweck richten wir eine Lounge in der business area der gamescom ein, in die Teilnehmer mit einem entsprechenden Ticket kommen. Dort ist zum einen ein Meeting-Bereich, in dem man in Ruhe miteinander sprechen und etwas trinken kann. Zum anderen sind dort auch die Räume, in denen die Master Classes während der gamescom stattfinden.

Dieser Teil der devcom findet also auch direkt im Business-Bereich statt, und nicht etwa im CC OST?

Lars Vormann: In Halle 4.1, um genau zu sein. Dadurch soll die devcom gut sichtbar Teil der gamescom sein und damit auch Entwicklern Angebote machen, die über die üblichen Themen in der business area hinausgehen. Inhaltlich sehen wir uns als Business-Development-Pool für die gamescom, um neue Themen und Zielgruppen zu adressieren, beispielsweise aus dem technischen oder grafischen Bereich. Die Keynotes finden dann wieder im CC Ost statt.

In Zahlen: Wie viele Talks sind für die devcom (bisher) insgesamt geplant?
Frank Sliwka:
Für die devcom sind weit über 100 Slots geplant, sei es als Talk während der Main Conference, in Summits, während der RESPAWN oder in Master Classes.

Wie steht es um den zeitlichen Rahmen, wann endet das Programm der devcom während der gamescom-Tage?

Frank Sliwka: Sonntag und Montag sind wir ohnehin vollkommen flexibel. Von Dienstag bis Donnerstag, also mit dem Start der gamescom, richtet sich die Laufzeit der devcom dann nach den Öffnungszeiten der gamescom beziehungsweise der business area.

Was erwartet uns denn im Zuge der Keynotes, sowohl Business als auch Public?

Frank Sliwka: Die Keynotes organisieren wir mit der gamescom zusammen, entsprechend auch die offizielle Bezeichnung gamescom keynotes. Der Hintergrund ist schlicht folgender: Die Präsentationen auf der gamescom fokussieren sich stark auf die einzelnen Games der Aussteller. Mit den Keynotes wollen wir zusätzlich aktuelle Themen oder Trends stärker in das Rampenlicht rücken. Dieses Element möchten wir mithilfe unserer, an Fachbesucher gerichtete, Business-Keynotes auf der gamescom etablieren. In der business area werden immerhin um die 30.000 Fachbesucher erwartet.

Dazu kommen Public Keynotes. Die sollen einen eher unterhaltenden Charakter haben. So können sich auch Privatbesucher der gamescom diese Vorträge besuchen. Ich hoffe, dass wir es auf diese Weise schaffen,  den gamescom-Besuchern einen Blick hinter die Kulissen der Games-Branche zu ermöglichen.

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch.

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